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  • Den persönlichen Golfschläger bauen

    Wie geht das? Wie funktioniert das? Ist das teuer?
    Die Antwort ist NEIN !
    Nach einem individuellen Fitting baue ich dem Kunden oder der Kundin einen Schläger zu Erprobung.

    Meine bisherige Vorstellung zum Optimieren des vorhandenen Materials musste ich zum allergrößten Teil ändern.
    Meistens ist da kaum etwas zu machen leider, wenn Sie wissen möchten woran das liegt sprechen Sie mich gerne an.

    Vor dem eigentlichen Schlägerbau oder der evtl. Änderung/Anpassung liegt jedoch die intensive Beratung hinsichtlich der Schlägerköpfe, des SchaftflexDer Flex bezeichnet die Steifheit eines Schaftes. Je höher die Schwunggeschwindigkeit eines Spielers ist, desto steifer sollte der Schaft sein. Gebräuchliche Bezeichnungen sind (in der Reihenfolge zunehmender Steifheit): XL und L (Ladies), A (Average), R (Regular), S (Stiff) bzw. F (Firm) und X (Extra-Stiff). Da die Schafthersteller keine einheitlichen Kriterien zur Festlegung des Flexes entwickelt haben, geben wir neben dem Flex für jeden Schaft den typischen Schwunggeschwindigkeits-Bereich (TSR) an, zu messen jeweils mit Eisen 5 (Schäfte für Eisen) bzw. Driver (Schäfte für Hölzer). Es ist für jeden Selbstbauer nützlich, die eigene Schwunggeschwindigkeit zu kennen. Bei Überschneidung der Bereiche empfehlen wir, den weicheren Flex zu wählen! , des SchaftmaterialsSchäfte haben einen sehr hohen Anteil an den Spieleigenschaften des fertigen Golfschlägers. Es gibt Schäfte aus Stahl-Legierungen (inclusive Titan) und aus Graphit (teilweise mit Boron oder Kevlar verstärkt). Wichtige Kriterien für die Beurteilung eines Schaftes sind Gewicht, Flex, Flexpunkt und (bei Graphitschäften) der Torque. (Stahl oder Graphit) und der Griffe.

    Während die Gestaltung des Schlägerkopfes vor allem bei den Eisen einen Einfluss auf die Spielbarkeit und Fehlerverzeihung hat, spielt der Schaftflex eine noch größere Rolle hinsichtlich der Länge der Schläge, der Präzision,
    der Flugkurve LaunchLaunch bedeutet "Flugbahn" und ist ein Parameter, der bei Schäften angegeben wird. Der Launch verhält sich umgekehrt proportional zum Flexpunkt (>) oder Biegepunkt.[.1] und dem Spielgefühl.

    Bei Drivern hat sich oft herausgestellt, dass die Schäfte ( zum Thema Driver ungedingt die Driverseite lesen ) viel zu lang sind und besser gekürzt werden sollten, was zu einem sicheren Schwung und mehr Kontrolle führt.
    Die Einstufung des Schaftflex (L,A,R,S etc.)Gebräuchliche Bezeichnungen sind (in der Reihenfolge zunehmender Steifheit): XL und L (Ladies), A (Average), R (Regular), S (Stiff) bzw. F (Firm) und X (Extra-Stiff). unterliegt keiner Norm. Deshalb sind die Härtegrade oder SchaftfrequenzenIn Bearbeitung! von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich, d. h, wo z.B. "regular"In Bearbeitung! bei der Firma A draufsteht,
    kann bei der Firma B schon "stiff"In Bearbeitung! sein oder umgekehrt.
    Jeder, der schon einmal Schläger von verschiedenen Herstellern getestet hat, weiß, dass er mit manchen Fabrikaten bei gleicher Flexbezeichnung besser, mit anderen schlechter zurechtkommt. Die Ursache liegt meistens beim Schaft und/oder auch beim Schwunggewicht und nicht an dem jeweiligen Schlägerkopf.
    Beim Schwunggewicht hat man in der Standardeinstellung 5 – 6 unterschiedliche Gewichts-einstufungen sowohl für Männer wie auch für Frauen allerdings mit deutlichen Unterschieden. Wird z.B. bei den Frauen C2 - C8 als Standart angebeben ist es bei den Männern C8 - D 2. Der Unterschied von C2 zu D2 sind ca. 20 Gramm das ist beim Schwunggewicht enorm.
    Das richtige Schwunggewicht sollte immer individuell für jeden Spieler ermittelt werden.
    Der Clubmaker orientiert sich deshalb weniger an den Aufschriften der Hersteller, er klassifiziert die Schäfte nach ihrer Frequenz und ordnet sie so der jeweiligen Schwunggeschwindigkeit zu.
    Je härter der Schaft umso höher die Frequenz.
    Ferner ermöglicht eine genaue Frequenzselektierung der Schäfte in Verbindung mit dem Wiegen der Schlägerköpfe, der Schäfte und der Griffe eine "Harmonie" innerhalb des Satzes herbeizuführen. (Wird bei Massenherstellern aus Kostengründen meistens nicht vorgenommen)
    Mal ehrlich - haben Sie nicht auch einen so genannten Lieblingsschläger, mit dem Sie gut zurechtkommen?
    Die Ursache liegt in einem zufälligen Zusammentreffen von günstigen Komponenten des Schlägers.

    Schaftfrequenzmessgerät

    Da die Vorgaben der Schafthersteller oft nicht den optimalen Anforderungen bezüglich Schwunggeschwindigkeit und individueller Schwungcharakteristik genügen, bauen wir die Golfschläger nur nach der "Frequenz-Methode".
    D.h.: die Schäfte verzeichnen durchgängig, ausgehend von einer Basisfrequenz, einen gleichmäßigen Anstieg der Schaftfrequenz.
    Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein gleiches Spielgefühl, gleichgültig welches Eisen/Holz Sie benutzen.
    Während die Kürzung am TipTip ist die Spitze des Schaftes, die im Hosel mit dem Schlägerkopf verklebt wird. (unten am Schläger)den FlexDer Flex bezeichnet die Steifheit eines Schaftes. Je höher die Schwunggeschwindigkeit eines Spielers ist, desto steifer sollte der Schaft sein. Gebräuchliche Bezeichnungen sind (in der Reihenfolge zunehmender Steifheit): XL und L (Ladies), A (Average), R (Regular), S (Stiff) bzw. F (Firm) und X (Extra-Stiff). Da die Schafthersteller keine einheitlichen Kriterien zur Festlegung des Flexes entwickelt haben, geben wir neben dem Flex für jeden Schaft den typischen Schwunggeschwindigkeits-Bereich (TSR) an, zu messen jeweils mit Eisen 5 (Schäfte für Eisen) bzw. Driver (Schäfte für Hölzer). Es ist für jeden Selbstbauer nützlich, die eigene Schwunggeschwindigkeit zu kennen. Bei Überschneidung der Bereiche empfehlen wir, den weicheren Flex zu wählen! und damit die Härte des Schaftes bestimmt, dient die
    Kürzung am Butt (am Griff) der Festlegung der Schlägerlänge.
    Es gibt auch Schäfte die nur am Butt getrimmt werden,
    z.B. Taper-TipIn Bearbeitung!!! Schäfte oder auch einige Graphitschäfte.
    Anschließend wird mit Hilfe einer Schwunggewichtswaage das beim Fitting ermittelte Schwunggewicht eingestellt, wobei schon bei der Auswahl der Komponenten dieser Aspekt auch im Zusammenhang mit dem Gesamtgewicht des Schlägers Berücksichtigung findet.

    Schwunggewichtswaage

    Nach dem Verkleben des Schaftes mit FerruleFerrules heißen die kleinen Plastikröhrchen, die direkt oberhalb des Hosels auf dem Schaft sitzen. Nicht alle Köpfe benötigen ein Ferrule; beachten Sie bitte die entsprechenden Symbole im Katalog. im HoselHosel heißt der mit einer Bohrung versehene Teil des Schlägerkopfes, welcher den Schaft aufnimmt. Hoselbohrung und Schaftdurchmesser am Tip müssen zueinander passen; Norm für die Hoselbohrung ist 0.335" für Hölzer und 0.370" für Eisen. des Schlägerkopfes kommt dann die Montage des Griffs und die optische Endbehandlung.
    Wie Sie sicher erkennen, spielt das exakte Einstellen des Schwunggewichts eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Spielgefühls und muss deshalb beim Fitting exakt ermittelt werden.

    Loft- und Lie-Biegemaschine

    Eine Lie-Anpassung ist auch notwendig für Spieler/innen mit besonderen Körperproportionen.
    Nur mit einem exakt eingestellten Lie-WinkelLie ist der Winkel, mit dem der Schlägerkopf auf dem Untergrund aufliegt. Je kürzer der Schläger, desto steiler die Schwungebene und desto größer der erforderliche Lie. Große Spieler (>1,80 m) tendieren oft zu steileren, kleine Spieler (<1,70 m) zu flacheren Schwungebenen. Wir empfehlen allen Spielern, den für ihr Spiel optimalen Lie selbst herauszufinden und gegebenenfalls anzupassen; alle Köpfe für Eisen in unserem Katalog können um ±2° im Lie verändert werden. ist Präzision ohne Manipulation durch Anpassung an die schlechten technischen Voraussetzungen (z.B. Griffänderung) möglich.
    Auch wird jedes Eisen hinsichtlich Loft und Lie exakt vermessen und bei Bedarf mit Hilfe einer Spezialmaschine angepasst. Eine Maßnahme, die man ca. einmal im Jahr wiederholen sollte.
    Diese Ausführungen sollten genügen, um Ihnen einen ersten Einblick in den Golfschlägerbau zu geben.
    Hier geht es nicht darum Massen zu produzieren.
    Hier geht es darum, dem/der anspruchsvollen Golfspieler/in ein Material in die Hand zu geben, von dem er überzeugt sein kann, zu dem er Vertrauen haben kann und dies zu einem fairen Preis.
    Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.